Hauptartikel

Bestes Geschäftsjahr seit Eintritt in die Haas+Sohn-Gruppe

18.08.2011

August 2011

Zusätzliche 100.000 Euro für Standort-Modernisierung bis Ende 2011

Bestes Geschäftsjahr seit Eintritt in die Haas+Sohn-Gruppe

Die Riser Zillertal Herdtechnik GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010/11 zurück. Bei einem Umsatz von 5,7 Millionen Euro konnte der 50-Mann-Betrieb das beste Ergebnis seit dem Eintritt in die Haas+Sohn Firmengruppe im Jahr 2006 erwirtschaften. 200.000 Euro wurden unter neuer Geschäftsführung im vergangenen Geschäftsjahr in die Modernisierung des Standortes investiert; weitere 100.000 Euro folgen noch bis Ende 2011.

STUMM. „Wir haben die Produktion modernisiert, interne Strukturen und Prozesse optimiert und den Fokus voll auf die Kernkompetenzen des Unternehmens gerichtet: die Herstellung von Herden und das Emaillieren von Blechen für die Weißwarenindustrie“, berichtet Ing. Manfred Weiss, seit Februar 2010 Geschäftsführer der Riser Zillertal Herdtechnik GmbH. Neu aufgestellt konnte das Unternehmen im Ende Januar 2011 abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 bei einem Umsatz von 5,7 Millionen Euro das beste Ergebnis seit dem Eintritt in die Haas+Sohn Firmengruppe im Jahr 2006 erzielen. „Bei in etwa gleichem Umsatz konnten wir das Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2009/10 annähernd verdoppeln“, freut sich Weiss.

Mit der Produktion von Herden erwirtschaftet das Unternehmen 65 Prozent des Umsatzes. Für die Haas+Sohn Ofentechnik GmbH, Österreichs Marktführer bei Herden und Öfen für den Wohnbereich, entwickelt und fertigt Riser das gesamte Herd-Sortiment. „Holzbefeuerte Herde sind am Markt wieder sehr gefragt. Design, Qualität und saubere innovative Verbrennungstechnologie sind die zentralen Erfolgsfaktoren“, sagt Weiss. Weitere 30 Prozent des Umsatzes entfallen auf hochwertige Emaillierungen von Blechen für die Weißwarenindustrie. Riser wendet dabei ein spezielles 2-Schicht-Verfahren an, das heute in Europa nur noch wenige Produzenten anbieten können. „Nicht umsonst setzen sämtliche namhaften Hersteller aus der Weißwarenindustrie in ihren Premiumsegmenten auf von Riser emaillierte Backbleche, Gitter und Abdeckplatten für Gas- und Elektroherde“, so Geschäftsführer Weiss.

200.000 Euro hat Riser im Geschäftsjahr 2010/11 in die Hand genommen um den Standort zu modernisieren. Neben der Produktion wurde auch der Logistikpark erneuert und die erste Ausbaustufe der Abwasseraufbereitungsanlage abgeschlossen. Für weitere 100.000 Euro folgt nun sowohl der Endausbau der Abwasseraufbereitungsanlage als auch die Implementierung eines neuen Warenwirtschafts- und Zeiterfassungssystems. Ebenfalls im Investitionspaket vorgesehen sind zusätzliche Sozialleistungen für die Mitarbeiter. Mittelfristig soll weiter in die Modernisierung der Produktion und Montage investiert werden, kündigt Geschäftsführer Weiss an: „Unser Ziel ist es, der größte Herdproduzent in Österreich zu werden.“ Als florierender Betrieb mit stabiler Auslastung bietet die Riser Zillertal Herdtechnik sichere Arbeitsplätze für die Region, betont Weiss und freut sich: „Die Auftragsbücher sind voll.“ Derzeit beschäftigt das Unternehmen 50 Mitarbeiter. Qualifizierte Facharbeiter werden gesucht.